Danube Professional MBA Industrial Management

Anbieter:
Donau-Universität Krems
Ort, Bundesland, Land:
Krems, Niederösterreich, Österreich
Typ:
Berufsbegleitend
Abschluss:
MBA
Dauer:
4 Semester
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Das Programm

ManagerInnen übernehmen im Zuge der Globalisierung und des Zusammenwachsens Europas zunehmend schwieriger und komplexer werdende Aufgaben.

Das Zentrum MBA/Professional & Corporate Programs bietet mit seinen Professional MBA Lehrgängen in Form von "open programs" zukünftigen Führungskräften eine erstklassige, an internationalen Standards orientierte MBA-Ausbildung. Die Programme bauen auf State-of-art Know-how im General Management auf und ermöglichen eine vertiefende Spezialisierung in den Bereichen Entrepreneurship, General Management, Logistics, Industrial Management, Human Resource Management und Aviation.

Daneben werden im Rahmen der "corporate programs" maßgeschneiderte Weiterbildungsprogramme für Unternehmen angeboten.

Dr. Anton Zeiner
Leitung

Berufsfeld / Zielpublikum

Managing Industrial Processes and Technology
Das ganzheitliche Verstehen von industriellen Systemen und Prozessen ist eine wichtige Voraussetzung für die Neupositionierung von Industrie- und Servicedienstleistungsunternehmen in einer globalen Wirtschaft.
Industrielle Strukturen benötigen mehr denn je ManagerInnen, die komplexe Zusammenhänge erkennen- und Veränderungsprozesse auslösen können.
Innovativ denkende Industrial Engineers unterstützen in zunehmenden Maße die optimale Verknüpfung neuer Technologien mit Managementwissen und sichern somit Ihre Position im internationalen Wettbewerb.
Ziel der MBA-Ausbildung ist die Kombination von state-of-the-art Managementmethoden und Techniken und Industrial Know-how, welche die zukünftigen Führungskräfte der Industrie auf Ihre Managementaufgaben vorbereitet.

Schwerpunkte / Curriculum

Business Essentials:

Business Basics
Allgemeine Betriebswirtschaftslehre
Bilanz und Gewinn und Verlustrechnung
Kostenrechnung
Einführung in die Volkswirtschaftslehre
Wirtschaftsmathematik- und statistik

Strategic Management/Leading Change
Strategy, Structure and Strategic Thinking
Industry and Environmental Analysis
Strategic toolbox: A Critical Approach
Strategy Development Process
Strategy and Implementation

Managerial Economics & Applied Business Statistics/
Business Ethics & CSR

Market structure and industry analysis
Market growth and failures
Purchasing power and revenues
Usefulness and Limitations of Quantitative Data
Data analysis for Decision Making
Analytical Models
Interaction between companies and main stakeholders
CSR: A New Management Approach
Corporate and Social Welfare

Social Competences & Marketing & Research Methods
Social Skills and Interacting with People
Presentation and Negotiation
Marketing Management
Market Opportunity Analysis & Marketing Plan
Academic Research Methods

Applied Controlling & Corporate Financial Management
Management Accounting
Financial Statement and Ratio Analysis
Analysis of the Cash Flow Statement
Business Plan (Interdisciplinary Project Work)
Capital Structure, Private Equity and Venture Capital
Investment Decision and Financial Risks
Profitability and Cash Flow
Mergers & Acquisitions, MBO and MBI

International Business & Trading Environment (Studienreise)
Global Economy & International Markets
Diversity & Intercultural Management
Study trip (e.g. HongKong

Human Resource Management/Leadership: Art of Science
The Role of Human Resource Management
Recruiting & Personnel Planning
Personnel Development
Successful Leadership styles
Communication, Feedback & Management Challenges
Motivation, Compensation & Benefits




Vertiefungsinhalte:

Wissens- und Projektmanagement
Das Thema wissensorientierte Unternehmensführung behandelt am Beginn die Schwerpunkte von Innovations- und Wissensmanagement aus fundierter theoretischer und praktischer Sicht. Die TeilnehmerInnen erhalten das Gefühl für diese Themen und in der Folge wird auch bewusst, mit welchen Schwierigkeiten und welchen Risiken bei Innovations- und Veränderungsprozesse zu rechnen ist und wie durch Systematik und Methodenansätze der Erfolg erhöht werden kann.
Am Ende der beiden Tage ist es den StudentInnen möglich ein eigenes Wissensmanage-Projekt über die gesamten vier Vertiefungsmodule zu gestalten und so dieses Kernthema an sich, jedoch die anderen Themen zu einem Gesamten, bezogen auf das eigene Unternehmensumfeld, systematisch einzuordnen und darzustellen.
Fließend geht Wissens- in Projektmanagement über. Nach der grundsätzlich einstimmenden praxisorientierten Vermittlung eines internationalen State oft the Art Projektmanagement-Ansatzes geht es in die speziellen Anforderungen im technischen Umfeld. Auch hier gehen wir von der Rolle der Unternehmensführung in die speziellen thematischen Ausprägungen bis hin zu Internationaler Vertragsgestaltung und interkulturellen Aspekten.
Die Durchgängigkeit von Projektmanagement in den gesamten Unternehmensprozessen wird noch verdeutlicht durch die systematisch methodische Vorgehensweise „Engineering Design-Cycle. Damit zieht sich auch dieses hier am Beginn gelernte didaktisch durch die drei anderen Vertiefungsmodule.
Die sich daraus ergebende schwierige Anforderung an die Verknüpfung von Managementthematiken wird am Beginn des zweiten Vertiefungsmoduls in „Integrierte Managementsysteme“ eingehend besprochen.

IMS, Prozess- und Logistik-Management
Integrierte Management-Systeme (IMS) und Synergie sind ursächlich zusammenhängend. Es geht um die interne Gestaltung, damit gleichzeitiger Nutzen einer Verbesserung für mehrere Bereiche erreicht werden kann. Hier werden die grundlegenden Konzepte zum kontinuierlichen Aufbau von IMS in Unternehmen nahe gebracht.
In jedem Unternehmen läuft eine Vielzahl von Prozessen, die ineinander verwoben sind. Diese Strukturen sind vielfach über Jahre gewachsen und stellen „eingefahrene Furchen“ in räumlichen Anordnungen von Maschinen- und Anlagenfunktionen, aber auch gewohnter Abläufe in den Köpfen der MitarbeiterInnen dar.
Es liegt in der Kultur jedes einzelnen Unternehmens hier die richtigen Zeitpunkt und den richtige Motivationsschub zu finden um parallel zum Tagesgeschäft oft tiefgehende Analysen zu tätigen. Bewusst machen, transparent machen und dokumentieren, dies führt Schritt für Schritt zum Denken in (neuen) Prozessen im Unternehmen. Neben den theoretischen und methodischen Themen wird auch die Dokumentation über ein SW-Paket nahe gebracht und praktisch geübt. Wie Logistikprozesse in der Praxis eines Produktionsbetriebs aussehen können und gestaltet wurden, Bestands- und Kapazitätsmanagement und prozessbezogene Bilanzsysteme bilden den Schwerpunkt des intensiven Logistikmanagementteiles.

Produktmanagement und Produktwertanalyse
Produktmanagement betrifft in hohem Maße den Bezug des Unternehmens zum Markt, also dessen Angebot. Dabei steht einerseits die Nachfrage im Mittelpunkt, doch können Unternehmen, die sich in gewissen Bereichen eine Marktführerschaft erarbeitet haben auch diesen Markt prägen. Besondere Themen sind hier die Produktinnovationen und somit Differenzierung aber auch Diversifikation. Häufig spielt auch das Baukastenprinzip eine wesentliche Rolle, welches sowohl in Preisgestaltung, Lieferzeit und Service, als auch im gesamten Produktportfolio das Angebot von anderen differenziert.
Wesentlich ist die Beherrschung der Produktlebenszyklen, die sowohl marktgetrieben sind (Market Pull), als auch auf technologischen Weiterentwicklungen (Technology Push) beruhen.
Jedes Produkt besteht aus oft vielen Einzelteilen, die miteinander in Wechselwirkung stehen. Gleichzeitig ist auch wieder Teil eines größeren Systems und muss sich diesem Umfeld anpassen, Teil von diesem werden.
Diese Themen werden sehr praxisnahe behandelt und der Modul schließt mit einer kurzen Betrachtung der Möglichkeiten der Methode Produktwertanalyse, bei welcher besonders das Funktionen- und Merkmalsdenken (z.B. optimale Messbarkeit) angesprochen werden.
Die Themen gehen fließend in jene des nächsten Moduls, Qualitäts- und Risikomanagement über.

Qualitäts- und Risikomanagement
In der Überleitung vom Produktmanagement findet sich als erster Zusammenhang das Qualitätsmanagement in der Produktentwicklung. In der Weiterführung geht es um das Thema der Methode Six Sigma und abschließend um statistische Verfahren bis hin zum Kennzahlenmanagement.
Kennzahlenmanagement spielt auch eine wesentliche Rolle im Risikomanagement. Wir befassen uns in diesem Modul ausführlich mit den Zusammenhängen von Technischen Risiken mit dem Übergang zu Prozessrisiken und schließlich mit den Finanzrisiken.
Wesentliche Themen sind die Erfassung, Identifikation von Risiken in Form verschiedener Methoden, die Darstellung in Form von Risikokennzahlen und Risikosteuerungsstrategien.
In seiner Gesamtheit greift das Risikomanagement auf wesentliche Themenbereiche und immer wieder auf Werte und Kennzahlen anderer Managementbereiche zu und es ist wesentlich in den Unternehmensprozessen zu erkennen wo Überschneidungen und Synergien zum Tragen kommen.
Zum Abschluss dieses Moduls wird einen Tag eine Zusammenfassung aus der Sicht des Wissensmanagements erfolgen und im Zuge dieses Expertengesprächs werden auch die Aufgaben für die abschließende Projektarbeit besprochen.

Aufnahme und Zugangsvoraussetzungen

Berufsbegleitend:  
Studienplätze: k.A.  
Bewerber: k.A.  
 
Gesamtkosten ca.: € 23900  
 
Sie besitzen einen anerkannten Hochschulabschluss und/oder verfügen über eine gleichzuhaltende Qualifikation sowie mehrjährige Berufserfahrung im Bereich Industrial Engineering. Sie verfügen weiters über sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache und sind bereit, Überdurchschnittliches zu leisten – im Studium und in Ihrem Unternehmen. Alle BewerberInnen, die nach Prüfung der schriftlichen Bewerbungsunterlagen die Aufnahmekriterien erfüllen, werden von unserer Aufnahmekommission zum halbstündigen Test (Selbstevaluierung) eingeladen. Für jene BewerberInnen, die über ein GMAT-Zertifikat (Graduate Management Admission Test) und ein TOEFL-Zertifikat (Test of English as a Foreign Language) verfügen, entfällt der Test (Selbstevaluierung).

Die Danube Business School vergibt Stipendien für ihre Programme.

50% Stipendien "Emerging Markets"
StaatsbürgerInnen aus "Emerging Markets", insbesondere aus Ost- und Südosteuropa können sich für dieses Stipendium bewerben.

1/3 Stipendium für Frauen
Frauen können sich für ein Stipendium in der Höhe von einem Drittel der Studiengebühr bewerben.

Sprachen

Unterrichtssprache: Deutsch, Englisch
Auslandsaufenthalt: erwünscht
 

Infomaterial zu diesem Programm

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Der Anbieter

Die Donau-Universität Krems ist spezialisiert auf universitäre Weiterbildung und bietet exklusive Studiengänge in den Bereichen Wirtschaft und Management, Kommunikation, IT und Medien, Medizin und Gesundheit, Recht, Europäische Integration und Öffentliche Verwaltung, Bildung und Kulturwissenschaften sowie Bauen und Ökologie an. Neben hoher Qualität in Lehre, Forschung und Consulting sind Kundenorientierung und Praxisnähe die Markenzeichen des europäischen Modellprojekts. Über 3000 Studierende aus 40 Ländern sind in über 100 Universitätslehrgängen eingeschrieben, die in der Mehrzahl mit einem international anerkannten akademischen Grad abschließen – etwa einem Master of Business Administration (MBA), Master of Science (MSc), Master of Arts (MA) oder Master of Laws (LL.M.). Neu im Studienangebot 2006 sind unter anderem Universitätslehrgänge für Hochschulmanagement, Politische Bildung, Ausstellungsdesign und -management sowie Interzeptive Kieferorthopädie.

Ihren Standort hat die Donau-Universität Krems in einer der schönsten Kulturlandschaften Europas, der Wachau, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Der im Oktober 2005 eröffnete Campus Krems bietet Studierenden und Lehrenden eine offene, innovations- und motivationsfördernde Forschungs- und Lernumgebung mit neuen Lehrräumen, Labors, Audimax, Programmkino, Studentenapartments, Bibliothek und Mensa. Weltoffen und zugleich mit ihrem Standort verbunden ist die Donau-Universität Krems regionales Kultur- und Begegnungszentrum.

Studieren in Krems

Krems ist mit seinen 30 Schulen und Hochschulen mit insgesamt mehr als 10.000 SchülerInnen und Studierenden eine traditionelle Schulstadt. Dementsprechend gut ausgestattet ist die Umgebung mit Restaurants, Lokalen, Hotels, Pensionen und Studentenheimen, Freizeit- und Kultureinrichtungen. Die Wachau mit ihrer idyllischen Landschaft, ihren edlen Weinen und den zahlreichen Sportmöglichkeiten trägt zur Lebensqualität der Studierenden der Donau-Universität Krems bei.

Historische Bauten und mittelalterliche Architektur der Stadtteile Krems und Stein verweisen auf eine bedeutende Vergangenheit. Die bereits 995 als "urbs chremisa" erwähnte Stadtgemeinde war ein Zentrum des Salz- und Weinhandels und ist eine der ältesten Städte des Landes.

Durch die mittelalterlichen Gassen spazieren, Wein verkosten im aufgelassenen Kloster, entspannen im Straßencafe und schmunzeln im Karikaturmuseum: Kunst und Kultur lassen sich in Krems erleben. Das internationale Musikfestival Glatt&Verkehrt, das Niederösterreichische Donaufestival, die Kino-Events der Österreichischen Filmgalerie und die Ausstellungen der international renommierten Kunsthalle Krems sind Höhepunkte im Veranstaltungsprogramm der Stadt. Als Mitglied der Kunstmeile Krems ist die Donau-Universität Krems Fixpunkt der regionalen Kunst- und Kulturszene.

Der Campus der Donau-Universität Krems ist ein idealer Ausgangspunkt zum Joggen oder Radfahren, Squash- und Tennisspielen oder für einen Spaziergang durch die Weingärten. Ruderer und Schwimmer können an der nahe gelegenen Donau ihren Hobbys nachgehen.

Studienberatung und Information

Ing.Gerhard Kucera
+43 (0)664 415 44 19
Donau-Universität Krems
Dr.-Karl-Dorrek-Straße 30
A-3500 Krems
Österreich
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